SAP Berechtigungen Unklare Zielvorgaben und fehlende Definition eigener Sicherheitsstandards - SAP Corner

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Unklare Zielvorgaben und fehlende Definition eigener Sicherheitsstandards
SAP S/4HANA® Migrationsprüfung
Führen Sie Schritt 2a (automatischer Abgleich mit SU22-Daten) aus. In diesem Schritt werden die Daten der Transaktion SU22 des neuen Release in die Transaktion SU24 übernommen. Gibt es in Anwendungen eine Änderung bzw. Unterschiede (geänderte Prüfkennzeichen, Vorschläge, Feldwerte oder neue bzw. gelöschte Berechtigungsobjekte), wird in der Tabelle USOB_MOD bzw. TCODE_MOD der MOD_TYPE auf M gesetzt. Mit dem SAP-Hinweis 1759777 wird für Schritt 2a eine Selektion angeboten, mit der dieser Schritt simuliert werden kann. Eine weitere Option Lösche Flags für Anwendungen mit geänderten Daten wird angeboten, um nur dann die neuen Änderungen zu übernehmen, wenn Schritt 2a selektiv ausgeführt wird.

Ebenso können neben einer gesetzlichen Veröffentlichung der Bilanz und GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) auch interne Auswertungen erstellt werden. SAP FI verfügt über direkte Schnittstellen zu anderen Modulen, wie z.B. HR oder SD. Für die Internetfreigabe von Reports ist es nötig, dass für den jeweiligen Report eine Berechtigungsgruppe gepflegt wurde.
Berechtigungskonzept des AS ABAP
Diese sehr kritische Berechtigung kann genutzt werden, um elektronisch zu radieren, bzw. Programmabläufe inklusive der Berechtigungsabfragen auf vielfältige Weise zu manipulieren. Diese Berechtigung sollte nur sehr restriktiv vergeben werden, beispielsweise Entwickler benötigen die Berechtigung aber für ihre tägliche Arbeit.

Was in solchen Fällen fehlt, ist der Benutzerabgleich. Der Benutzerabgleich prüft, welche PFCG-Rollen einem Nutzer zugewiesen sind und weist ebenfalls die dazugehörigen Profile zu. Jede generierte PFCG-Rolle hat mindestens ein Profil, und der Anwender erhält seine Berechtigungen aus diesem Profil. Ist das Profil nicht zugewiesen bzw. veraltet, besitzt der Anwender auch nicht die darin enthaltenen Berechtigungen. Ähnlich verhält es sich mit Rollentransporten in ein Produktivsystem. Eine vorhandene und zugewiesene PFCG-Rolle wird im Entwicklungssystem geändert und durch die Systemlandschaft transportiert. Wird die PFCG-Rolle nun ins Produktivsystem transportiert, verfügen die der Rolle zugewiesenen Benutzer noch nicht über das aktuelle mittransportierte Profil. Hier muss erst ein Benutzerabgleich erfolgen, der sicherstellt, dass das aktualisierte Profil der geänderten PFCG-Rolle allen ihr zugewiesenen Anwendern zugeordnet wird.

Im Go-Live ist die Zuweisung notwendiger Berechtigungen besonders zeitkritisch. Die Anwendung "Shortcut for SAP systems" hält dafür Funktionen bereit, so dass der Go-Live nicht wegen fehlender Berechtigungen ins Stocken gerät.

Sollten Sie ein älteres SAP-NetWeaver-Release als 7.00 installiert haben, stehen Ihnen nach der Implementierung des SAP-Hinweises 1731549 nur zwei mögliche Werte für den Customizing-Schalter BNAME_RESTRICT zur Verfügung.

Einige nützliche Tipps aus der Praxis zum Thema SAP Berechtigungen finden Sie auch auf der Seite www.sap-corner.de.


Speziell Änderungen an Tabellen, in denen das Customizing vorgenommen wird, werden nicht in den Änderungsbelegen festgehalten.
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