SAP Berechtigungen Mit den Standardbenutzern und deren Initialpasswörtern umgehen - SAP Corner

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Mit den Standardbenutzern und deren Initialpasswörtern umgehen
Berechtigungen für das Customizing erstellen
Um nun die Tracedaten aus der Tabelle USOB_AUTHVALTRC zu verwenden, gehen Sie erst in den Änderungsmodus und klicken anschließend entweder auf den Button SAP-Daten, oder Sie wählen Objekt > Objekte aus Trace hinzufügen > Lokal. Die gefundenen Berechtigungsobjekte werden aus der Tabelle importiert, sind aber noch mit keinerlei Vorschlagswerten versehen. Zur Pflege der Vorschlagswerte klicken Sie auf den Button Trace. Im sich daraufhin öffnenden Fenster selektieren Sie nach einem der neuen Berechtigungsobjekte und wählen anschließend Trace auswerten > Berechtigungstrace > Lokal. Es werden nun die geprüften Berechtigungswerte angezeigt. Zur Übernahme dieser Werte wählen Sie in der Auswahlliste Vorschlagsstatus die Option Y Ja aus und markieren im rechten Bereich des Fensters die gewünschten Werte. Klicken Sie dann auf Übernehmen. Nach der Bestätigung Ihrer Eingaben bestätigen Sie in der Berechtigungsvorschlagswertepflege die Berechtigungsfeldpflege mit einem Klick auf das grüne Häkchen, sodass der Status des Berechtigungsobjekts auf grün (gepflegt) steht. Fahren Sie ebenso mit weiteren Berechtigungsobjekten fort.

Strukturelle Berechtigungen arbeiten mit dem SAP HCM Organisationsmanagement und definieren, wer gesehen werden darf, aber nicht was gesehen werden darf. Dies geschieht auf Basis von Auswertungswegen im Org-Baum. Strukturelle Berechtigungen sind deshalb nur gemeinsam mit allgemeinen Berechtigungen einzusetzen. Genau wie die allgemeinen Berechtigungen in SAP ECC HR ermöglichen sie einen geregelten Zugriff auf Daten in zeitabhängigen Strukturen. Über ein Berechtigungsprofil läuft die Ermittlung ab. Zudem wird definiert, wie die Suche auf dem Org-Baum erfolgt.
Verwendung von Vorschlagswerten und Vorgehen beim Upgrade
Das FI-Modul von SAP ist eines der häufigsten in der SAP-Welt und umfasst sämtliche Geschäftsprozesse im Bereich des Finanz- und Rechnungswesens. Die Prozesse, die über dieses Modul laufen, dienen der doppelten Buchführung und Erfassung von Belegen auf den erforderlichen Konten. Zudem wird dadurch die damit einhergehende Gewinnermittlung für externe und interne Zwecke festgestellt.

Im nächsten Schritt werten Sie die Nutzungsdaten aus; hier reichen typischerweise die Monatsaggregate. Diese beinhalten die Benutzer-ID, den Funktionsbaustein sowie die Anzahl der Aufrufe. Eine Übersicht zu den im System bereits gespeicherten Nutzungsdaten erhalten Sie mithilfe des Funktionsbausteins SWNC_COLLECTOR_GET_DIRECTORY (Inputparameter GET_DIR_FROM_CLUSTER = X). Das eigentliche Herunterladen der Nutzungsdaten erfolgt anschließend mithilfe des Funktionsbausteins SWNC_COLLECTOR_GET_AGGREGATES.

Sollten Sie in die Situation geraten, dass Berechtigungen erforderlich sind, die nicht im Rollenkonzept berücksichtigt wurden, ermöglicht Ihnen "Shortcut for SAP systems" die Zuweisung der Komplettberechtigung für das jeweilige Berechtigungsobjekt.

Das Feld CURRENTOBJ muss gepflegt werden, da es die Registerkarte definiert, die beim Aufruf der Pflege angezeigt wird, also die Default-Registerkarte.

Auf www.sap-corner.de finden Sie ebenfalls viele nützliche Informationen zum Thema SAP Berechtigungen.


Das Berechtigungskonzept ist in SAP-Systemen das maßgebliche Element, mit dem Zugriffe auf Unternehmensdaten und Manipulationen des Systems abgesichert werden.
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